Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1829)
Entstehung
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MMAVAMVUM

der Schluͤſſel ſteckte, den Roſettens Maͤdchen gewoͤhnlich erſt beim Schlafengehen abzuziehen pflegte. Mit leichter Muͤhe war ſie geoͤffnet, und er befand ſich im Freien.

15.

Immer lauter ertoͤnte der kriegeriſche Ruf, mehrere Fackeln flackerten ihm aus dem geoͤff⸗ naeten Stadtthore entgegen, Gewehrfeuer und wilde Stimmen der ſich zu ihren Fahnen ſam⸗ melnden Soldaten durchtobten die Nacht, lodernde Wachtfeuer erhellten ringsumher die Gegend. Fern uͤber dem Eichwalde rollte der Donner noch, und ziſchend, wie ſpielende Schlangen, wanden die zuckenden Strahlen durch dickbelaubte Wipfel ſich zur Erde nieder, nur noch leuchtend, der zerſchmetternden Kraft beraubt. Das große Hofthor des Vorwerkes wurde geoͤffnet, ein Schwarm Krieger ſtuͤrzte mit wildem Geſchrei heraus, und wie von tau⸗ ſend Furien gegeißelt, eilte Anton ſo ſchnell, als es ihm die Laſt erxlaubte, die er auf ſeinen