Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1829)
Entstehung
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von ſeiner Kindheit an taͤglich in Hellworths Hanſe aus und eingegangen, kannte er jeden Aus⸗ gang deſſelben genau, deshalb erinnerte er ſich auch jetzt einer geheimen Pforte, welche aus dem Vorzimmer von Roſettens Wohngemache auf die Landſtraße fuͤhrte. 8 Schnell entſchloſſen umfaßte er die Leiche, und trug ſie bis zur Thuͤr, doch hier warf ſich ihm Roſette in den Weg und rief mit angſt⸗ beklemmter Stimme:„wohin, Anton? wohin 2* „Laß mich hinaus!“ fluͤſterte ihr dieſer haſtig zu e„allein auf meiner Seele laſtet dieſer Mord, laß mich allein auch ſeine Folgen tra⸗ gen! Godenke mein, wenn Du von Blut und

Schlachten hoͤrſt— leb' wohlr wir ſehen uns

nimmer wieder!“

Mit dieſen Worten eilte er durch die halb⸗ geoͤffnete Thuͤr mit ſeiner ſchweren Buͤrde, ſchlug ſie ins Schloß, und verhinderte ſo Roſette, die auf ihren Knieen, weinend, mit emporge⸗

hobnen Armen, ihn zu bleiben beſchwor— ihm

zu folgen. Im Vorzimmer fand er eine halb

niedergebrannte Lampe, deren matter Schein ihm

die niedre Pforte zeigte, in deren Schloſſe noch

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