* WMAWMANAN/
haltsorte aus uͤberall ſorgfaͤltige Erkundigungen nach ihm eingezogen, um ſeiner Mutter bei ſei⸗ ner Heimkunft durch Nachrichten von ihm eine Freude gewaͤhren zu koͤnnen, war auch ſo gluͤck⸗ lich, den Standort ſeines Regiments und ſein voͤlliges Wohlſeyn aus dem Munde eines Man⸗ nes verbuͤrgt zu hoͤren, der ihn perſoͤnlich kannte und mit der groͤßten Achtung von ihm ſprach.
Deshalb ſchuf ſich auch jetzt ſeine Phantaſie ein Bild von ihm, ganz ſeiner wuͤrdig, das mit biedrer Herzlichkeit die Hand ihm reichte auf dem Todespfade.— Der kriegeriſche Waffenruf, der noch immer von der Stadt zu ihm heruͤber⸗ ſchallte, ſchien ploͤtzlich das klare Bewußtſeyn ſeines Zuſtandes erweckt und einen feſten Ent⸗ ſchluß fuͤr die Zukunft in ihm erzeugt zu haben. Ein wildes Feuer durchwogte ſeine Bruſt, es ſchien ihn hinausdraͤngen zu wollen aus den en⸗ gen friedlichen Kreiſen des buͤrgerlichen Lebens, hinaus in das feindliche Toben des Kriegsge⸗ tuͤmmels, und feſt entſchloſſen, noch in dieſer Nacht ſeinen Oheim aufzuſuchen und unter ſei⸗ nen Augen mit kalter Todesverachtung ſein Le⸗ ben dem Vaterlande zu opfern, verließ er das
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