Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1829)
Entstehung
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Grab, nachdem er noch als Schutzmauer ſchwe⸗ re Steine zuſammengewaͤlzt, die traurige, ge⸗ faͤhrdete Ruheſtaͤtte wenigſtens vor dem Andran⸗ ge der Waſſerwogen zu ſichern.

Mit jedem Schritte, der ihn entfernte von der geliebten Vaterſtadt, in deren Schooße ſonſt ſo manche reine Freude ihm erbluͤhte, zuckte ein ſtechender Schmerz durch ſeine Bruſt, und als er jetzt in geringer Entfernung Hellworths Vorwerk erkannte, blieb er ſinnend ſtehen und ein tiefer Seufzer entfloh ſeinen bebenden Lip⸗ pen. Duͤſtre Lichtſchimmer drangen ſpaͤrlich nur durch die vom Sturmeshauche und Regen getruͤbten Fenſter und ſchienen ungaſtlich, wie truͤgende Irrlichter, ihn zuruͤckzuſcheuchen von der befreundeten Wohnung; dennoch zog es ihn mit Allgewalt naͤher hinzu, er mußte das heißge⸗ liebte Maͤdchen noch einmal ſehen, und wenn bei ihrem Anblicke auch der ungeheure Schmerz den letzten Tropfen Blutes aus dem gebrochenen Herzen draͤngte, ſo blieb ihr liebes Bild im Augenblicke des Scheidens doch lichthell in ſei⸗ ner Seele— und eilig lenkte er ſeine Schritte dorthin.