ihrem Buſen ruhten. Ihr Herz war nicht mehr frei, wie konnte ſie damit des Vaters Schuld bezahlen?— 8
5. Das Zeichen zur Tafel wurde gegeben. Die zahlreiche Geſellſchaft, unter welcher ſich auch, der Einladung zu Folge, Feldner befand, begab ſich in den Speiſeſaal. Walburgs froͤh⸗ liche Laune, womit er den feſtlichen Tag be⸗ gonnen, war verſchwunden; er hoͤrte die poeti⸗ ſche Gratulation des Candidaten nur halb, deutete, ihn unterbrechend, auf ein Couvert am Ende des Tiſches und noͤthigte die uͤbrigen Mitglieder der Geſellſchaft, Platz zu nehmen. Feldner hatte vermuthet, bei dieſer Gelegenheit einige freundliche Worte von Louiſens Vater zu hoͤren, aber eine ſolche Begegnung kam ihm ganz unerwartet. Wie betaͤubt wankte er nach dem ihm angewieſenen Platze und kam erſt wieder zur Beſinnung, als ihm ſein Tiſch⸗
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