Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1829)
Entstehung
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gſcheiden. Ich habe ihm eine menſchliche, „ſtandesmaͤßige Kleidung mit Gewalt anlegen „laſſen, ihn in einen Wagen gepackt und ſchik⸗ gke ihn Dir, in der Hoffnung, daß er unter „gebildeten Menſchen vielleicht von ſeinen Thor⸗ „heiten und falſchen Weltanſichten geheilt „wird. Er weiß nichts von unſerm Plane; „vielleicht wirkt der Umgang mit Deiner Toch⸗ „ter mehr, als alle gewaltſamen Mittel, ihn Zauf den rechten Lebensweg zuruͤck zu brin⸗ ngen.

„Mit Sehnſucht erwartet recht bald eine Ztroͤſtende Antwort.

„Dein bekuͤmmerter Freund „Hans von Starkenfeld.“

Kopfſchuͤttelnd legte Walburg den Brief bei Seite, klingelte dem Bedienten und befahl dieſem, ſeine Tochter zu rufen; Louiſe kam.

„Wir bekommen einen Gaſt, laß einige Zimmer zu ſeinem Empfange bereiten,“ redete ſie ihr Vater endlich an, nachdem er⸗ lange ſchweigend auf und abgegangen.„Mein alter Freund, der Baron von Starkenfeld“— fuhr er ſort—„ſchreibt mir ſo eben— ich habe