Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1829)
Entstehung
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17 NAUAMAN brach; doch heute war es ſo oͤde und leer in der ſchoͤnen Natur, denn die lieblichſte Blume im Garten war nirgends zu ſchauen. Er glaubte ſie zu ſehen beim Feſtmahl in ihres Vaters Hauſe, umringt von reichen Freiern, er glaubte die rauſchende Muſik, die laͤrmende Freude zu hoͤren ſich ſelbſt aber erblickte er einſam und verlaſſen, von druͤckendem Mangel und bittern Sorgen umgeben, und zum erſten Male in ſeinem Leben ſtand er im Begriffe, in laute Klagen gegen ſein Schickſal auszubre⸗ chen da erwachte er ploͤtzlich aus ſeinen Traͤumen. Ein Vogel ſchwirrte nahe bei ihm voruͤber: er trug Speiſe ins Neſt, wo die zwitſchernde Brut aͤngſtlich ſeiner Ruͤckkehr harrte. Dieſer Anblick loͤſte die bittre Em⸗ pfindung ab von dem glaͤubigen Herzen, un⸗ willkuͤhrlich erhob ſich ſein Auge zum Himmel, muthiger ſchritt er im niedern Zimmer auf und ab, ſich kaum noch des mahnenden Hungers erwehrend, und leiſe, ganz leiſe fluͤſterte er die

Worte hinaus in den blaͤulichen Aether:Sa⸗

miel hilf