Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1829)
Entstehung
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18 oAAN N Kaum waren ihm dieſe Worte entflohen, als es leiſe an ſeiner Thuͤr klopfte, gleich dar⸗ auf im vollen Staate ein Livreebedienter des Kaufmanns Walburg hereintrat und dem Staunenden eine Einladungskarte zum Mit⸗ tagsmahl uͤberreichte. Lange ſtarrte er die zier⸗

liche Karte an und erſt, als der Ueberbringer

wieder verſchwunden war, machte er ſeinem Herzen Luft durch lauten Jubel. Eine ſolche Auszeichnung von einem Manne, der ihn bis⸗ her nicht vielmehr als einen Domeſtiken ſeines Hauſes geachtet hatte, kam ihm hoͤchſt uner⸗ wartet; doch nahm er ſich nicht Zeit, dieſes ihm unerklaͤrbare Ereigniß zu entraͤthſeln, ſon⸗ dern legte mit moͤglichſter Eile ſeinen vor Kurzem erſt abgelegten Feſttagsſtaat wieder an und wollte eben ohne Hut zur Thuͤr hin⸗ aus, als ihn die alte Marthe noch zuruͤck⸗ hielt, aͤngſtlich fragend, ob's bei ihm rapp⸗ le? 6 Laß mich, fuhr er ſie anich muß

zu ihr ich bin zum Feſte geladen! er⸗

griff ſeinen Hut und flog die Treppe hin⸗ ab.

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