Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1829)
Entstehung
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ſtertochter, kann ſie gar nicht genug heraus⸗ ſtreichen, und wenn Sie mir nun noch nicht glauben, da ſehen Sie einmal die ſchoͤne, funkelnagelneue Kattunjacke, die ich da anha⸗ be, recht genau an; die hat ſie mir geſchenkt, daß ich mich auf meine alten Tage noch her⸗ ausputzen kann, wie eine Schuhmachers⸗ frau.

So wauͤrde die Sprachſelige wahrſcheinlich noch ein Stuͤndchen in Louiſens Lobeserhebun⸗ gen fortgefahren ſeyn, wenn Feldner ihren er⸗ giebigen Redefluß nicht wieder mit den Worten unterbrochen haͤtte:aber ich will wiſſen, was heute fuͤr ein Feſt dort gefeiert wird?

Was wird's fuͤr ein Feſt ſeyn? erwieder⸗ te ihm die Alte, die ſich ungern in ihrer Re⸗ de unterbrochen ſah, verdrießlichdes alten

Herrn Geburtstag wird gefeiert; da wird ge⸗ ſotten und gebraten, gekocht und gebacken, daß es eine Freude iſt. Haͤtten Sie Ihren Gottestiſchrock noch nicht ausgezogen, koͤnnten Sie noch hingehen und gratuliren; Sie ſind

ja bekannt im Hauſe, Sie lernen ja dem

Mamſellchen die Muſik. Ja, Herr Candidat,