Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1829)
Entstehung
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14 NWNANANN

magd, die Magdalene, das iſt meines ſeligen

Mannes Schweſtertochter, muͤſſen Sie wiſ⸗

ſen

Weißt Du vielleicht, was fuͤr ein Feſt heute in Walburgs Hauſe gefeiert wird? un⸗ terbrach ſie Feldner.Ich ſah dieſen Morgen Loni die Demoiſelle Aunn 8Ja, ja, Mamſell Louischen, das Engels⸗

kind, iſt mir auch begegnet, und ihr Maͤdchen hinterdrein, mit einem großen, maͤchtigen Kor⸗ be voll Blumen berichtete Marthe nun mit ſtets bereitwilliger Geſchwaͤtzigkeit.Ja, ja, das Mamſellchen, Herr Feldner oder wenn Sie wollen, Herr Candidat Feldner, denn: Ehre dem Ehre gebuͤhrt! das Mamſellchen iſt ein Ausbund von einem guten Gemuͤthe, ſie thut keiner Maus was zu Leid und keiner Fliege, und ein weiches, ſemmelweiches Herz⸗ chen hat ſie. Alle Weihnachten beſcheukt ſie

die Armuth, und die dienenden Perſonen in

ihrem Hauſe haben's wie im Himmel, das koͤnnen Sie mir aufs Wort glauben, denn ich halte nichts von Lug und Trug, und die dicke Magdalene, meines ſeligen Mannes Schwe⸗