Tochter—
Einladungen zu beſorgen. Mit dankenden Blicken verließ Louiſe ihren Vater, huͤpfte nach der Kuͤche und tummelte ſich dort, unter den Koͤchinnen und Kuͤchenmaͤd⸗ chen, ſo geſchaͤftig herum, als ob ſie auf dieſe Art ihr Brod verdienen muͤſſe; der alte Wal⸗ burg aber brummte, ihr nachblickend, leiſe vor ſich hin:„Feldner, Candidat Feldner? hm! hm!“ und ging in ſein Cabinet. * F
3.
Die alte Aufwaͤrterin Marthe trat eben
zum beſcheidnen Pfoͤrtchen des Feldnerſchen Muſentempels herein und forderte Geld, um das Mittagseſſen aus dem nahen Gaſthofe zu holen, als der arme Candidat den leeren Beu⸗ tel bereits ſchon mehrmals durch die Finger ge⸗ zogen, ohne darin auch nur die kleinſte Muͤnze zu verſpuͤren; denn ſeinen letzten Gulden ſah er ſich genoͤthigt, nach uͤberſtandnem Examen,
d
und gab ſogleich Befehl, die
—xʒ—


