Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1829)
Entstehung
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11 KAMUAWNN

freunde waren bereits eingeladen, und laͤchelnd uͤberraſchte er ſeine Tochter mit der Frage: wen ſie wohl ſonſt noch bei der Geſellſchaft zu ſehen wuͤnſche?

Loniſe war betroffen; die Purpurroͤthe ih⸗ rer Wangen verrieth ihre Verlegenheit, doch

bald erwiederte ſie gefaßt:„den Hofrath Berg

— den Doctor Heimlich— den Diaconus Freimuth— den Amtmann Lichtner— den Commerzienrath Reiher, und— und—e der letzte Name mußte ihr bedeutende Herzwallun⸗ gen verurſachen, denn hoͤher roͤtheten ſich ihre Wangen, als ſie endlich faſt gewaltſam her⸗ auspreßte:„und— den Candidaten Jeldner, meinen Muſiklehrer.“ „Was ſuchſt Du Dir aber da„ ſür eine ſonderbare Geſellſchaft aus, Louiſe 2ee— erwie⸗ derte ihr der Vater lachend. 4„Was ſoll der junge lebensluſtige Eandidat unter den alten Todescandidaten, die das Podagra und die

Gicht ſchon ſo weidlich heimſucht, daß ſie

wohl ſchwerlich Deiner Einladung werden Fol⸗ ge leiſten koͤnnen? docht— fuhr er freundlich

fort—„es ſey Dir gewaͤhrt, meine gute⸗