WWVANN
rum Geld— weit von ihm entfernt; denn
ſeit ſeinem neunzehnten Jahre befand er ſich als eine vater⸗ und mutterloſe Waiſe auf der Univerſitaͤt, und mußte— zwar mit einigen
magern Stipendien verſehen— ſich doch den
groͤßten Theil feiner Lebensbeduͤrfniſſe ſelbſt ver⸗ dienen. So ſtand er, ſich ſelbſt uͤberlaſſen, allein
in der großen Welt, zufrieden mit ſeinem
Schickſale, ja— wohl oftmals nach den Regeln der Philoſophie die irdiſchen Guͤter verachtend. Nur wenn ein Reicher mit Stolz und Geringſchaͤtzung auf ihn herabblickte, em⸗ pfand er den Druck ſeiner Armuth, oder wenn der Mangel an nothwendigen Buͤchern ihn in ſeinen Studien hinderte, daun verließ ihn ſeine Philoſophie zuweilen und er wuͤnſchte reich zu ſeyn.—
Aber beſonders ſeit kurzer Zeit, da ganz eigne Wuͤnſche und Gefuͤhle in ſeinem Herzen laut geworden waren, verwarf er den weifen Grundſatz: es iſt alles eitel— gaͤnzlich uud vertauſchte ihn mit dem ſonderbarem Wahl⸗ ſpruche:„Samiel hilf!ee Dieſer Wahlſpruch


