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4 WAAAN hen Feſttagen anlegte— gaben ihm heute ein gewiſſes Selbſtgefuhl, welches ſeinem Herzen unendlich wohl that. Deshalb trat er auch jetzt unwillkuͤhrlich vor den kleinen Spiegel— die einzige Zierde ſeines Zimmers— legte den Buſenſtreifen unter der weißen Weſte in zier⸗ liche Falten, und muſterte— die linke Hand
auf dem ſtaͤhlernen Gefaͤße des antiquen Staats⸗
degens ruhend— wohlgefaͤllig ſeine jugendliche Candidatenfigur. Pfeilſchnell hatte ſich auch ſchon der lauſchende Daͤmon, ECitelkeit, hinter ihn poſtirt und fluͤſterte ihm ſchmeichelnd ins Ohr:„Candidat Feldner, Du biſt ein ſtattlicher Juͤngling!“
Laͤchelnd maß er dieſem Zuruf vollen Glau⸗ ben bei, denn ſein Spiegel zeigte ihm ja klar
und deutlich, daß der Daͤmon nicht gelogen
hatte; und in der That war Feldner ein jun⸗ ger kraftvoller Mann, der bei einem wohlge⸗ faͤlligen Aeußern eine ausgezeichnete Geiſtes⸗ bildung beſaß. Doch gleich ſo vielen ſeiner Mitbruͤder, die den Muſen huldigen, hatte
ihn Fortuna zwar mit Geiſtesgaben weidlich ausgeſtattet, doch den nervus rerum gerenda-
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