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1.
Der Studioſus Feldner war zum Candidaten der Theologie ereirt worden. Nach einem vier⸗ ſtuͤndigen harten Examen trat er ermattet in ſein Sruͤbchen, und fand es gerade heute uͤber⸗ aus aͤrmlich und duͤſter. Sonderbar! warum gerade heute? da es ihm vier Jahre ſeiner Studienzeit hindurch ais ein geraͤumiger, lich⸗ ker Muſenſitz erſchienen war. Hatte der Titel — Candidatus theologiae— ſeinen Stolz er⸗ weckt? oder erregte heute der Anblick ſeiner Armuth falſche Schaam in ſeinem Herzen, weil
in lebendiger Fuͤlle das Bild Louiſens, der
reichen Kaufmannstochter, welcher er auf ſei⸗ nem Heimwege begegnete, ihm noch vor Augen ſchwebte? Vertraulicher als ſonſt hatte er ſie begruͤßt, dreiſter als jemals in ihr geiſtvolles Auge geblickt, denn die neue Wuͤrde— viel⸗ leicht auch ein Blick auf die ſchwarzſeidenen
Struͤmpfe und Beinkleider, die er nur an ho⸗
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