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auf den greiſen Vater— er ſegnet Dich mit ſeinem beſten Segen!“
Als ob ſie dieſe Worte wohl vernommen hätte, richtete die Verſcheidende ſich halb em⸗ por, und mit klarem Blicke, der ein Weichen ihrer Sinnesverwirrung zu verbürgen ſchien, ſchaute ſie lange in des Greiſes Antlitz. Ein ſanftes Lächeln ſchwebte auf ihren Lippen, ihre Züge verklärten ſich, und] wie in un⸗ ausſprechlicher Wonne ſprach ſie die Worte: „Ingiald— Vater!— Dein Segen Got⸗ tes Gnade—— Barmherziger— ich bin be⸗ reit!“ Und ſanft lächelnd wie ein Kind, das am Mutterbuſen entſchlummert, ſchloß ſie an Vatersbruſt die müden Augen und verſchied.
Noch hielt ſie der Greis feſt in ſeinen Ar⸗ men, als die Morgenſonne ſchon die grauen Steinblöcke röthete. Pater Anaſtaſius aber keuchte von Iſala herauf mit Hacke und Spa⸗ ten. Sie gruben der von allem Leid befrei⸗ ten, dicht neben dem ungeheuern Felſengrabe ihrer beiden Brüder eine ſtille Gruft und als


