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denfrucht.— Nun an dem Sohne hat ſein Fluch ſich ſchon erfüllt— auch an Arnefia wird er ſchrecklich ausgehen!’“
Da ſank Ingiald, wie vom Zlitze ge⸗
troffen in ſeine Kniee. Seine Arme umfaß⸗
ten die Sterbende; ſtürmiſch drückte er ihr
Haupt an ſeine Bruſt; tauſend Worte ſchweb⸗ ten auf ſeiner Zunge, doch nur den Namen: Mrhefiae merindcht⸗ er hervorzuſtammeln.
„Nimm Deinen Fluch von ihr und gieb
ihr Deinen Segen mit ins ew'ge Friedens⸗
land;“ ſprach der Paulinermönch, der hinter
ihm ſtand mit gefalteten Händen..
Da legte Ingiald ihr die zitternde Hand
aufs Haupt, ſeine Thränen netzten ihr blei⸗
ches Antlitz und mit weicher Stimme ſprach er:
„Arnefia— Tochter— höre mich!— Schon längſt verzieh ich Dir— durch tau⸗ ſendfache Martern hab ich ſelbſt den Fluch ge⸗ büßt, den ich Dir einſt ins Elend mitgab.— Hörſt Du, mein Kind? nur einen Blick wirf


