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barkeit durchdrungen, unter Norwegens edeln Töchtern ſich eine Gattin wählen, ſeiuen Thron, wie ſeinen Ruhm, mit ihr zu thei⸗ len und ich ſtehe hier, im Namen des hoch⸗ würdigſten Herrn Erzbiſchoffs von Drontheim und werbe hier für Schwedens künftigen Kö⸗ nig, der ſich jetzt Nils Sture nennt, bei Euch, edle Frau, um die Hand Eurer Toch⸗ ter Richeſſa, damit ſie hoch emporſteige an ſeiner Seite, höher als jemals einer ihrer Vor⸗ fahren ſtieg.“
Da entſank der Hand der Wittwe das Schreiben, deſſen dunkler Inhalt ihr nun klar und deutlich wurde, und mit gefalteten Hän⸗ den, und unter Thränen der Freude und Rüh⸗ rung, brachte ſie endlich nach langer Pauſe die Worte hervor:
„Wenn es des hochwürdigſten Herrn Erz⸗ biſchoffs Wille iſt, ſo achte ich ihn fuͤr Got⸗ tes Willen und wie ſollte ich armes, ſchwa⸗ ches Weib es dann noch wagen, auch nur ein leiſes Wörtlein dagegen aufzubringen. So hoher Gnade zu widerſtreben wäre ſündhaft;


