Teil eines Werkes 
2. Theil (1834)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

24

digſte Herr Erzbiſchoff Olof von Drontheim

iſt Euch gnädiglich gewogen und hat mit Got⸗ tes Hülfe wohlmeinend beſchloſſen Eurem Witt⸗ wenſitze ſtrahlendern Glanz zu verleihen, lals jemals davon ausgegangen, hoch zu erheben Euer ſinkendes Haus, das letzte, zarte Zweig⸗ lein eines alten, ehrwuͤrdigen Geſchlechtes um einen königlichen Stamm zu ſchlingen, der bald ſeine Krone erheben wird uͤber ein gar

mächtiges Volk. Ich führe Euch hier einen

edeln Jüngling zu, der einſt mein Zögling war, mein Herr geworden und bald mein König ſeyn wird. Aus fürſtlichem Geblüte entſproſſen, durch eigne Tugenden, wie durch die glorreichſten Thaten ſeiner Väter, iſt er Schwedens Krone würdig und wird mit ſei⸗

nes wackern Volkes Hülfe, das ihm gänzlich

zugethan, ſein gutes Recht darauf verfechten. Selbſt hier, auf Norwegens Grund und Bo⸗ den, fand er Freunde in Menge und tüchtige Streiter für ſeine gute Sache, die Arme ihm und Herzen mit Freuden bieten, ſich den Scep⸗

ter zu erringen; drum will er auch, von Dank⸗

8