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ſelbſt ein Verbrechen gegen ihn begangen, wich ſie von dem Manne zurück, gegen den ihre Schweſter ſo hart gefrevelt. Sie ſuchte in der kurzen Zeit ſeines Aufenthaltes auf der Emblaburg ihm auszuweichen, ſo viel es ſich thun ließ, gleich als ob ſie fürchte auf ſeiner finſtern Stirn, in ſeinen kummervollen Mie⸗ nen die Vorwürfe zu leſen, welche ihrer leib⸗ lichen Schweſter galten, die ſie einſt geliebt hatte wie ſich ſelbſt, Cecilien, welche Sig⸗ geſon zu Tyſte's Gattin geweiht hatte, be⸗ vor er noch ſein Prieſtergewand gänzlich von ſich gelegt, traf ihr bitterſter Tadel und mit kalter Verachtung gedachte ſie der Hülfloſen jetzt, die alle Bande kindlicher Pllicht zerriſ⸗ ſen, um dem Geliebten zu folgen. Deshalb fühlte die Wittwe wohl zuweilen noch einige Unbehaglichkeit bei dem Gedanken: die bei⸗ den Flüchtlinge noch innerhalb ihrer Mauern zu wiſſen; doch um ſo leichter wurde ihr jetzt auch der Entſchluß, ſich ihrer ſo bald als möglich zu entledigen und eben nicht allzu men⸗ ſchenfreundlich war ſie in der Wahl der Mit⸗


