Teil eines Werkes 
2. Theil (1834)
Entstehung
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die gottgeweihte Jungfrau aus dem Sct. Cla⸗ renkloſter zu Stockholm entführt, haſt ſie Dir antrauen laſſen von meiner Schweſter Gatten, der, nachdem er die heilige Handlung wie ein Gortesläſterer vollbracht, ſein geweihtes Prie⸗ ſtergewand von ſich warf, und jetzt, der neuen Ketzerlehre zugethan, ſich in den Strudel der Welt geworfen? Haſt Du nicht ſelbſt den alten Glauben verlaſſen, den mein hochſeliger Ge⸗ mahl mit Vaterliebe in Dein junges Herz geimpft? Haſt Du die geraubte Jungfrau nicht aus dem Schvoße der allein ſeligmachen⸗

den Kirche geriſſen, Irrlehren ihr vorgeſchwatzt, den letzten Stab ihr genommen auf ihrer trau⸗ rigen Pilgerfahrt? Nach ſolchen Freveln for⸗ derſt Du, daß ich mit offnen Armen Dich em⸗ pfangen ſoll? Herrlich haſt Du meine viel⸗ jährigen, mütterlichen Sorgen mir vergolten,

und ſchönen Dank haſt Du mir heimgebracht

für die Gebete, die Dein Wohl von Gott er⸗ flehen ſollten. 1

Daß ich Euch unverholen Alles gebeich⸗ tet, was ich gethan und was ich glaube, das ſey meiner Wohlthäterin ein ſichrer Beweis