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ſeinem Antlitz!“ ſeufzte die Wittwe, ihn von der Seite, nicht ohne Antheil und doch mit Scheu betrachtend.
„Nun, komm nur, komm nur, armes Brü⸗ derchen!“ fuhr Richeſſa freundlich fort, ihn mit ſanfter Gewalt nach ſich ziehend zur Mut⸗ ter, die immer ängſtlicher werdend, ſich am Fenſtergeſims feſthielt.„Sey ohne Furcht, die Mutter iſt wohl wunderlich, doch wahrlich nicht ſo böſe als ſie ſcheint.“—
„Furcht?“ entgegnete Tyſte und ſein mat⸗ ter Blick wurde leuchtender.„Der edle Hen⸗ richſon, der meinen Menſchenwerth, als Knabe mich ſchon kennen lehrte, hat Menſchen⸗ furcht aus memersSruſt verbannt. Ich ſtehe jetzt vor ſeiner Wittwe, die mir Wohlthäterin, die mir Mutter war von Kindheit an, und frage ſie beſcheiden jetzt, die mich keines Blik⸗ kes wuͤrdigt, was ich gegen ſie geſuͤndigt, daß ſie allſohart mir zürnen kann?“
„Wie kannſt Du ſolche Frage doch beſchei⸗ den nennen?“ verſetzte die Wittwezmit gewalt⸗ ſam aufgeregtem Zorne.„Soll ich Deimseigne Beichte Dir jetzt wiederholen? Daſ 8 du P nichr


