nur in Drontheim und beichtet mir, mein Müt⸗ terchenz ich will mich zwingen mein Geſicht in ernſte Falten zu legen und meiner Abſolu⸗ tion, wie meines Troſtes ſeyd Ihr ſchon ge⸗ wiß.“
Das bleiche, tiefgefurchte Antlitz der Mut⸗ ter hatte ſich während dieſer Reden hochgerö⸗ thet und zürnend erwiederte ſie, nach einer Pauſe des Staunens und Unwillens:„wie magſt Du doch ſo läſterliche Reden führen, gottloſes Kind! wandle ich denn noch hier in der Stammburg eines frommen, gottesfürch⸗ tigen Geſchlechts, oder liege ich in der Höhle Belials, daß mein einziges Kind, das ich er⸗ zogen in der Furcht des Herrn, wie ein trunk⸗ ner Soldknecht meinen frommen Glauben höhnt? — Da haben wirs ja ſchon! mein allzuwei⸗ ches Herz ließ ſich verleiten, die böſe Saat zu dulden hier in meinen Mauern und gleich fiel auch des Unheils Korn in meines Kindes Bruſt und wuchert ſchon und treibt dort Sünden⸗ frucht. Nein, länger duld' ichs nicht! mit Schaam blick' ich hinauf zu Gottes reinem Himmel wenn ſeine Sonne leuchtet, und des
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