gitta ſchon ſeit fruͤheſtem Morgen auf ſeinem Rennthierſchlitten das Haus verlaſſen hatte, um einen Freund in einem benachbarten Kirch⸗ ſpiele heimzuſuchen und einige Tage bei ihm zuzubringen. Nur ein alter, tauber Knecht, eine Magd und Sigrid, welche das Haus hüten ſollte, waren zuruͤckgeblieben. Die Rück⸗ ſeite der Hutte war mit Gehöften und Stal⸗ lungen umgeben, die Vorderſeite aber erhob ſich frei und dicht an der Landſtraße. Den Zügel des Pferdes um den Arm geſchlungen, lauſchte der Knabe nach allen Gegenden; doch rings blieb es ſtill wie zuvor und der Mond leuchtete ſo hell, daß man jeden Gegenſtand deutlich erkennen konnte. Ohne Geräuſch zer⸗ ſchnitt nun Lars eines der, an der äußerſten Ecke des Hauſes niedrig angebrachten, Fen⸗ ſter, welches nur aus öhlgetränkter, dünner Lämmerhaut beſtand, mit ſeinem Dolche, und bald bor ſich eine Oeffnung dar, eben groß genug, daß ein Mann hineinſteigen konnte ins Gemach.
„Steigt hinein!“ rief nun Lars den Knech⸗
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