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„Nichts Lebendiges, als Naben und Käuz⸗ lein, die um den Thurm flattern!“ erwiederte der Knecht. 1
„So leih' Dir ihre Augen und blicke ſcharf durch die Nacht!“ fuhr Lars fort.„Ich wittre Gefahr für unſre Veſte; der alte Hexen⸗ meiſter wendete ſeine Schritte nach dem Jöt⸗ niſteen und wirds dort wohl verrathen, daß mein Vater nicht daheim iſt. Ich ziehe hin⸗ aus mit zwei Kuechten, um zu ſpähen ob ſich's drüben feindlich regt; Du bleibſt auf Deinem Poſten, Niemand ſoll um meinen ſpäten Aus⸗ zug wiſſen, drum ſchweigſt Du, ſonſt wehe Dir!“
Der Kuecht verſprach getreu den Willen ſeines ſtrengen Junkers zu befolgen und ſtieg hinab, um die Zugbruͤcke niederzulaſſen. Lars hatte indeſſen ſein Roß beſtiegen und ritt, von Einar und Ryning begleitet, aus der Burg, der Wächter blickte ihnen verwundert nach, zog die Bruͤcke hinter ihnen auf und beſtieg⸗ das Thürmchen, ſeinen Wachtpoſten wieder einnehmend.


