Teil eines Werkes 
1. Theil (1834)
Entstehung
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nen noch in dieſer Nacht beginnen werde, das tiefſte Stillſchweigen zu beobachten. Hierauf führte er ſie in ſein Gemach, bot ihnen mit heuchleriſcher Freundlichkeit ein kräftiges Mahl und füllte ihren Becher ſelbſt mit ſüßem Meth, reichte auch Jedem eine kleine Quantität ge⸗ branntes Waſſer zur Stärkung. Ihre halb⸗ vermoderte Kleidung mußten ſie ablegen und ſich mit anderer, die er vorher ſchon beſorgt hatte, verſehen, ſo daß ſie ſich nach kurzer Zeit wieder wie neubelebt fühlten und ſich be⸗ reit erklärten, ihm zu folgen wohin er begeh⸗ 5 ren würde. 4

Er befahl ihnen, ſein Roß, das Einzige welches noch im Schloſſe zurückgeblieben war, zu ſatteln, er ſelbſt rüſtete ſich, wie zu einem ſchweren Kampfe, ergriff dann den Glocken⸗ ſtrang, betrachtete ihn nochmals in ſeltſamer Bewegung und beſtieg dann den Wachtthurm, wo der Knecht, auf ſeinen Spieß gelehnt, die Wacht hielt.

Haſt Du nichts bemerkt in der Geqende redete er dieſen finſter und herriſch an.