Fang verrathet! Was wir jetzt unternehmen werden, muß für Jedermann, auch für mei⸗ nen Vater ein Geheimniß bleiben. Am Altare müßt Ihr mir den Eid drauf ſchwören, und brecht Ihr ihn, dann—
„Wir kennen Deine Art ſchon uns den Mund zu ſtopfen!“ ſiel ihm Ryning in die Rede.—„uUm dieſe Ketten los zu werden, verſchrieb ich mich dem Böſen; drum laßt mich nur heraus aus der Mordgrube, ich ſchwöre, was Du nur verlangſt!“
Auch Einar zeigte ſich bereitwillig, ſich in Al⸗ lem dem gefürchteten Knaben zu unterwerfen und dieſer befreite ſie jetzt mit Huͤlfe ſeiner Schlüſſel von ihren Feſſeln und führte ſie aus dem ſcheuß⸗ lichen Kerker, in welchen ſie der Bube erſt vor wenigen Tagen hatte bringen laſſen, um das Verlangen nach ihrer Freiheit, um jeden Preis, nur um ſo dringender in ihrer Bruſt aufzureizen. Bald gelangten ſie ins Schloß; willig folgten ſie ihm dann nach der Kapelle und legten dort einen ſchrecklichen Eid vor dem Altare ab: über Alles, was er mit ih⸗


