Teil eines Werkes 
1. Theil (1834)
Entstehung
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liche, tückiſche Seitenblicke auf den Junker ge worfen hatte.

Ich muß dem Sohne meines Heerrn ge⸗ horchen, denn ich bin leibeigner Knecht und Du biſt mein geſtrenger Junker! verſetzte er endlich finſter vor ſich hin blickend, und nach einer Pauſe, in welcher er ſichtbar mit ſich ſelbſt gekämpft, fügte er hinzu:ich ſchwör's Euch! ich will ſchweigen! bei St. Stephan, meinem Schutzpatron!

Wohlan! ſprach der Knabe,ſo will ich Euern Hohn vergeſſen, doch nur unter der Bedingung kann ich Euch die Freiheit ſchen⸗ ken, daß Ihr ſogleich mit mir hinauszieht auf die Jagd.

Die Knechte blickten ihn mißtrauiſch an, doch er fuhr fort:Beſorgt nichts!'s giebt heute keinen Bären zu fällen, ein Vöglein ein⸗ zufangen ſollt Ihr mich begleiten, und liefert Ihr mir's ſicher in den Käfig, ſo ſchenk' ich Jeden außer ſeiner Freiheit noch eine Marb des feinſten Silbers. Doch wehe Euch! wenn Ihr mit einem Laute, einem Winke meinen