Teil eines Werkes 
1. Theil (1834)
Entstehung
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Schloß geöffnet und die Riegel zuruͤckgeſcho⸗ ben waren, in ihren Angeln zu bewegen. Nicht ohne Scheu trat er hinein in den dunkeln Raum, der ungefähr zwölf Schritte in Länge und Breite meſſend, einen elenden Kerker bil⸗ dete. Von der Decke und den Wänden herab tropfte unaufhörlich Feuchtigkeit, der Boden war ſchlammig wie Moorgrund und nur an den Seiten mit verfaultem Strohe bedeckt, worauf zwei menſchliche Geſtalten lagen mit ſchweren Ketten belaſtet.

Um Chriſti Wunden willen! ende unſre Pein geſtrenger Junker! wimmerte dem Ein⸗ tretenden eine klaͤgliche Stimme entgegen;

laß uns nicht umkommen hier in der ſcheuß⸗ lichen Höhle! Was haben wir verbrochen,

daß Du uns alſo marterſt? Gieb uns die

Freiheit wieder, oder laß uns zurückführen in unſern vorigen Kerker, willſt Du nicht mit ei⸗ nem Morde an uns Unſchuldigen Deine Seele belaſten!

Habt Ihr auch oft der letzten Bärenjagd gedacht in Eurer Einſamkeit und Eure höh⸗