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ger ſein Blick darauf haftete, deſto höher ſtieg das unerklärbare Grauſen, welches ſich ſeiner bemächtigt hatte, ſeitdem er den Strang von der Glocke gelöſt und unter Fieberſchauern legte er ihn endlich von ſich. Indeſſen war die Dämmerung völlig hereingebrochen, doch der aufgehende Mond zerſtreute bald das nächt⸗ liche Dunkel und ſein mildes Licht erhellte freundlich die öde Gegend.
„Nun wird's Zeit!“ ſprach Lars endlich, nachdem er lange unruhig im Zimmer auf und ab geſchritten war, zündete eine Kienfa⸗ ckel an und ſtieg eine Treppe hinunter, welche tief hinabfuͤhrte in die Kellerräume der Veſte. Mehrere Gänge kreuzten ſich hier, und die dumpfe Luft drohete die Flamme der Fackel
zu erſticken; doch vorſichtig ſie immer wieder
durch ſeinen Hauch entflammend, ging er wei⸗ ter und ſtand endlich ſtill vor einer niedern
Thür, mit Eiſen reichlich beſchlagen und mit
ſchweren Riegeln verſehen. Er zog einen Schlüſ⸗ ſel hervor und kaum vermochte es ſeine ſchwa⸗ che Kraft, die ſchwere Pforte, nachdem das


