Teil eines Werkes 
1. Theil (1834)
Entstehung
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Gedanke erweckte.Du magſt Recht haben, Alter! ſprach er leiſe vor ſich hin.Dein Rath iſt trefflich! das könnte glücken!

Eilig ſtieg er nun die Stufen der Warte hinab. Dann ſchlich er leiſe nach der Schloß⸗ kapelle, doch vor der Pforte blieb er ſtehen und horchte rings umher, ob auch kein menſch⸗ liches Weſen ſich in ſeiner Nähe befinde. Alles war ruhig; die Knechte ſchliefen noch heim leeren Methſchlauche und fern aus der Rüſt⸗ kammer ertönte das Hämmern des Burgvoigts. Da öffnete er raſch die Thüre der Kapelle, doch nicht ohne Beben betrat er den heiligen Ort; zitternd, die Blicke zu Boden gerichtet, eilte er nach dem kleinen Glockenthuͤrmchen, hier ſtieg er eine Leiter hinauf, ſchnitt raſch mit ſeinem Jagdmeſſer den Strang von der Betglocke und entfernte ſich mit ſeinem Raube eben ſo ſchnell wieder, als er das kleine Got⸗ teshaus betreten hatte. In ſeinem Gemache ſank er, wie erſchöpft, in einen Seſſel nieder, das lange Seil noch immer in der Hand hal⸗ tend, unverwandt es betrachtend, doch je län⸗ 19*