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dem er uͤberall vorſichtig um ſich geblickt, ob auch kein Lauſcher ſein heimliches Thun be⸗ merke, ſchlich er eilig mit einem brennenden Kienſpane wieder denſelben Weg zurück. Im obern Thurmgemache legte er die Decken und Felle nieder, bereitete mit froher Haſt ein weiches Lager daraus und nachdem er ſchon lange dies Geſchäft beendet, fand er doch immer auf'’s Neue hier und da etwas zu ordnen, ſtrich jede Falte von der Decke und ſchüttelte die Felle locker auf. Sein Blick war dabei faſt ſtarr vor ſich hin gerichtet und ſein Auge erglänzte von einem wilden Feuer; ſein Herz klopfte ungeſtüm, ſeine Athemzüge waren hörbar und über ſein bleiches Geſicht hatte ſich ein fluͤchtiges Roth verbreitet, denn ſein Blut war erhitzt von einem heimlichen, leidenſchaftlichen Verlangen. Sorgfältig über⸗
ſchaute er das Gemach noch einmal mit glü⸗
henden Blicken und hämiſchem Lächeln, ver⸗ ſchloß es dann ſorgfältig und begab ſich eilig auf dem verborgenen Wege ins Schloß zurück, wo er ſeine Fackel verlöſchte. Doch nicht lange vermochte er auszudauern in den


