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einſamen Gemächern, tiefe Athemzuͤge entran⸗ gen ſich ſeiner bewegten Bruſt und in ſeltſa⸗ mer Unruhe trieb es ihn wieder hinaus in die Gehöfte der Burg. Doch auch die kalte, ſchneidende Winterluft, welche ihm hier ent⸗ gegenſtrömte, löſchte die Flamme nicht, die wild emporloderte in ſeinem Innern. Die Sonne neigte ſich ſchon ihrem Untergange und keuchend beſtieg er die Warte wieder, hin⸗ überblickend nach jenem Berge, welcher die Hütten von Iſala ſeinen Blicken verbarg. Lange ſtand er ſo mit verſchränkten Armen und ſein Blick ſchien bald weder nahe noch ferne Gegenſtände mehr aufzufaſſen, denn ſeine Phantaſie umgaukelte ihn mit den üppigſten Bildern. Da wurde er, als die Dämmerung ſchon ihren Mantel uͤber Berg und Ebene ge⸗ breitet hatte, aufgeſchreckt durch einen lauten Zuruf, welcher vom jenſeitigen Ende der Zug⸗ brücke zu ihm herüberſchallte und der tiefe, kräftige Ton zitterte dumpf an den hohen Mauern dahin, wie Donnerrollen an glatter Felſenwand. Doch kaum hatte er ſeinen Blick


