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kaum waren einige Tage verfloſſen, unmenſch⸗ lich, grauſam. Die Mittheilung des Bauers Gren, welcher durch Eiferſucht angetrieben, die Werbung Sigurds um Siven Nil⸗ ſons Tochter, ihm von Wort zu Wort mit den ſchändlichſten Verdrehungen hinterbracht hatte, die hämiſche Verläumdung des Buben Lars, der ſeinen Bruder haßte, weil er nach deſſen Erbe trachtete und in ſeiner Knaben⸗ bruſt eine ſchändliche Leidenſchaft für Sigrid nährte, hatten ſeinen Zorn auf's Aeußerſte gereizt und nur im höchſten Ausbruche ſeiner Wuth ſtieß er jene Verwünſchungen aus, de⸗ eren er ſpäter, bei kälterm Blute, ſelbſt nicht ohne Schaudern gedachte. Zwar geſtand er ſich, daß er Sigurd nie geliebt, weil er der Liebling ſeiner Gattin geweſen, welcher er ſchon ſeit dem Beginn ſeiner Ehe mit ihr, mit der größten Gleichgültigkeit begegnete, die er mit bitterm Haſſe gekränkt, ſeitdem ſie den flüchtigen Guſtav vor ſeinem Verrathe ge⸗ warnt, und ihm die Mittel zum Entkommen geboten hatte. Doch jenes Naturgefühl, wel⸗


