Teil eines Werkes 
1. Theil (1834)
Entstehung
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öffentliche Beamte, königliche Güter und frem⸗ de Reiſende, welche ſich jedoch nur ſelten in

den rauhen Gebirgsgegenden zeigten, richtete

er ſeine Anſchläge. Mehr als jemals fühlte

er ſeit einiger Zeit unwiderſtehliche Neigung zu

ſeinem wilden Treiben, denn faſt von früheſter Jugend an dem räuberiſchen Gewerbe ergeben, fand er auch nur in deſſen Ausübung eine

Zerſtreuung, die er jetzt eifrig ſuchte, weil

ſein lange ſchlummerndes Gewiſſen ſich endlich zu regen begann. Obgleich er in ſeinen An⸗ griffen auf fremdes Eigenthum, welche in je⸗ nen rohen Zeiten häufig von verarmten oder habgierigen Edelleuten, als eine durch das Fauſt⸗ recht hergebrachte Sitte, ausgeübt wurden, weder etwas Entehrendes noch Widerrechtli⸗ ches fand, ſo hatte doch mehr als mancher Mord im wilden Kampfe, den er an wehrlo⸗ ſen Opfern ſeiner Raubſucht begangen, die Verſtoßung ſeines Sohnes Sigurd den Sta⸗ chel ſeines Gewiſſens geſchärft. Der gräß⸗ liche Fluch, mit dem er ihn als Bettler in die Welt hinausgeſtoßen, erſchien ihm ſelbſt,