Teil eines Werkes 
1. Theil (1834)
Entstehung
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verlaſſen, und ſo ängſtlich er ſonſt einer Neiſe nach Stockholm widerſtrebt hatte, ſo eifrig er⸗ ſehnte er jetzt eine Wiedervereinigung mit Knut. Nur von Upſala aus hatte er Nach⸗ richt von dieſem erhalten, welche nur günſtig für ihre Pläne lautete, doch waren die ferne⸗ ren Schickſale des Prälaten in Stockholm ihm und ſeiner Umgebung völlig unbekannt geblie⸗ ben, welche ihn nun, an einem glücklichen Aus⸗ gange ihres Unternehmens nicht zweifelnd, faſt ſtündlich bedrängte, ſeinem Freunde nachzuei⸗ len. So entſchloß er ſich endlich zur Reiſe nach der Reſidenz; doch je mehr er ſich ſei⸗ nem Ziele näherte, deſto mehr ſank auch ſein gewaltſam aufgeregter Muth herab und mit bangen Vorgefühlen kämpfend, zog er ein in die Thore Stockholms. Schrecklicher aber, als er in ſeinen trübſten Stunden jemals geah⸗ net, fand er hier alle ſeine Hoffnungen ver⸗ nichtet, und der traurige Anblick des auf's Grauſamſte gemißhandelten Gefährten, den man ihm unter dem rohen Zujauchzen des Volkes entgegenführte, gab ihm die ſchreckliche

Gewißheit eines ähnlichen Schickſals und ei⸗