knechte bediente, weil zu dieſem, in damaliger Zeit als ehrlos verrufenen, Geſchäfte kein Schwede ſich herabließ— ergriffen die Zügel des Roſſes und zogen es fort durch die Stra⸗ ßen unter Verfolgung des zahlreichen Pöbels, welcher auf die niedrigſte Weiſe den ſo zur Schau Geſtellten beſchimpfte, bis man au's Norderthor gelangte, durch welches Sun⸗ nanwäder ſeinen Einzug halten ſollte.* Sunnanwäder war nach ſeiner Tren⸗ nung von Knut, von der peinigendſten Un⸗ ruhe befallen worden; er hatte faſt ſtets im Einverſtändniſſe mit ſeinem Gefährten gehan⸗ delt und oft Schutz und Troſt bei ihm gefun⸗ den. Doch jetzt, obgleich er ſich faſt den größ⸗ ten Theil des Tages mit jenem Jünglinge be⸗ ſchäftigte, den man zum Verbreiter und Len⸗ ker eines neuen Aufruhrs in Dalecarlien ſich erſehen hatte, obgleich ſehr oft feindlich gegen Guſtav geſinnte Edelleute auf der Burg des Ritters Pehrſon einſprachen, ſo fühlte er ſich doch ohne ſeinen Freund wie von aller Welt
* Geſchichtlich.


