kaum hat er vier Jahre lang Schwedens Scep⸗ ter geführt, ſi ſich eine Macht anmaßte, die dem Heile unſres ganzen Volks verderblich werden muß. Die alten Landesgeſetze tritt er in Trüm⸗ mer unter ſeinen Füßen, mit den Rechten des Adels treibt er ein muthwilliges Spiel, die rechtgläubigen Prieſter verfolgt er, reißt geiſt⸗ liche und weltliche Gewalt an ſich, wie in un⸗ ſerm Staate noch nie erhört wurde, beraubt die Kirchen und Klöſter ihres Eigenthums und zieht ihre Einkünfte an ſich, er jagd die frommen Diener Gottes aus dem Lande um der neuen Irrlehre Eingang zu verſchaffen beim Volke. Dulden wir ſein freches Treiben länger, ſo ſtürzt er Geiſtlichkeit und Adel in den Staub, unſer Nacken wird ſein Fußſchemel werden und zu ſpät werden wir rath⸗ und hülflos ſeufzen unter dem Sklavenjoche eines tyranniſchen Emporkömmlings. Drum laßt uns eifrig be⸗ rathen, wie wir unſre Arme frei erhalten von den Ketten dieſes Königs Guſtav, damit wir, wenn der kühne Plan gelingt, die be⸗ waffnete Fauſt wacker regen können. Große
Hoffnungen ſetzte ich auf die Vermählung mei⸗


