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es an, Euch zu mahnen, würdiger Beichtſohn, an Eure Zuſage—
„Ich verſtehe,“ erwiederte Thure Jönßon finſter.„Ihr wißt es wie ich uͤberhäuft bin
mit Geſchäften, ſchwere Sorgen laſten auf
mir— Ihr ſollt noch heut das Gold erhal⸗
ten. Doch jetzt bedarf ich Eures Raths in an⸗ 4
derer Sache: fordert Ihr mehr noch für das Heil der Todten, ſo bin ich gern bereit dazu, doch laßt uns erſt das Heil der Lebenden er⸗ wägen.“— Der Prior hatte ſich vom Seſſel erhoben und mit zufrieden lächelnder Miene und einer ſegnenden Bewegung ſeiner Hände, ſprach er, indem er die Augen verdrehete:„Heil unſrer wankenden Kirche! Heil unſerm gedrückten
Vaterlande, die beide ſolcher kräftigen Stütze
ſich erfreuen als Ihr es ſeyd, Herr Reichs⸗ marſchall.“ Thure Jönßon ſchritt haſtig bis zur Thür, und nachdem er dieſe ſorgfältig ver⸗ ſchloſſen hatte, begann er mit gedämpfter Stim⸗ me:„Ihr kennt den wahren Feind unſrer Kirche, den Feind unſers Vaterlandes, der,


