Teil eines Werkes 
1. Theil (1834)
Entstehung
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gewendet von ihm, ſtarr hinauf geblickt zum trüben Himmel. Doch jetzt, als Jener geen⸗ det. ließ er ihn hart an mit den Worten: „was ſoll das Herr Prior? was haltet Ahr mir jetzt die eigne Beichte vor?“ Hochpreißlicher Herr! erwiederte der Pfaffe demüthig und heuchleriſch; Ihr werdet Euch entſinnen, daß ich Euch in Erwägung Eurer treuen Anhänglichkeit an unſre Kirche, in Er⸗ wägung der vielfachen und großen Dienſte welche Ihr den Dienern Gottes geleiſtet, auf Eure erſte Beichte jener menſchlichen Schwach⸗ heit, Eurer aufrichtigen Reue verſichert, ohne weiteres eine genügende Abſolution ertheilte. Erſt ſpäterhin, nach dem Tode der Frau Aeb⸗

tiſſin, legte ich Euch die milde Buße auf, zum Seelenheile der Dahingeſchiedenen fünfhudert Seelenmeſſen halten zu laſſen in unſerm Hei⸗

ligthume, und Ihr verſpracht die dazu nöthi⸗ ge Summe unſerm armen Kloſter baldigſt zu übermachen. Ich betete wacker mit den from⸗ men Bruͤdern, die größere Hälfte jener Meſ⸗ ſen iſt bereits gehalten und hart kommt mir