Teil eines Werkes 
1. Theil (1834)
Entstehung
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„Habt Ihr gehört hochwuͤrdiger Herr, was in vergangener Nacht im Sanct Clarenkloſter ſich begeben?“ begann der Reichsmarſchall endlich, ſichtbar bemüht den aufflammenden Zorn zu bekämpfen.

Wohl hab ich vernommen, verſetzte der Prieſter, und der Eifer mit dem er ſprach, rö⸗ thete ſeine bleichen Wangen, wie bei nächtli⸗ cher Weile, wo der Böſe umherſchleicht und die Thaten der Finſterniß begünſtigt, ein Wolf in die Hörde gebrochen, welche ſeit undenkli⸗ chen Jahren gottgeweihten Lämmern zum Schu⸗ tze gedient, wie er eins derſelben mit ſich weg⸗

geführt, daß er es verderbe im Suͤndenpfuhle

und das thörichte Opfer der Hölle überant⸗ worte. Ja, wie ſogar einer meiner geweih⸗

ten Brüder, durch verborgene Wege die Räu⸗

ber eingelaſſen ins Heiligthum, wie er nit weltlichen Waffen gekämpft gegen die Knechte ſeines Oberhirten und ſeinen Kircheneid hun⸗ dertfach verletzend, mit den Buben ſchändlich entflohen. O, es iſt ein Frevel der bis zum Himmel hinaufſchreit! Feuer muß fallen aus