Teil eines Werkes 
1. Theil (1834)
Entstehung
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betrachten und mein trübes Leben will ich gänz⸗ lich Deiner Wohlfahrt weihen. Nur Dir al⸗ lein, mein wackrer Tyſte, gönne ich den ho⸗ hen Preis, den ich mir nicht erringen konnte; denn Du biſt ſolches Preiſes werth und wirſt ihn hochſchätzen. Durch Ceciliens Liebe ent⸗ ſchädigt Dich das Schickſal jetzt fuͤr manches Seelenleid, das der früh Verwaiſte dulden mußte, weil von der Wiege an ſein Herz nur einſam ſchlug in dieſer Welt. Gott ſchütze Euch auf Eurer Flucht! Lebt wohl und denkt, wenn Ihr Euer eignes Glück erſt feſt geſtellt, des Trauernden, dem in dieſer Nacht, all' die hei⸗ tern Hoffnungsſterne ſeines Lebens untergin⸗ gen für immerdar!

Edler, edler Mann! Ihr mein Retter? Vor ſolcher Größe muß ein ſchwaches Weib verſtummen: nur Thränen Worte habe ich nicht für meinen Dank rief Cecilie, tief ergriffen, und wie anbetend ließ ſie ſich auf ihre Kniee nieder vor dem Jünglinge, und ihr thränenſchwerer Blick haftete voll Bewun⸗ derung und heißer Dankbarkeit an ſeinem Ant⸗ litze. Tyſte aber umſchlang ihn mit kräfti⸗