Teil eines Werkes 
1. Theil (1834)
Entstehung
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Jungfrau, welche ſich angſtvoll an Tyſte ſchmiegend, ihr Haupt auf ſeiner Schulter ru⸗ hen ließ, und enblich leiſe ſprach:was darf ich hoffen? was muß ich fürchten? Euch Beide hier zu ſehen hab' ich nicht erwarket. Fürchte nichts, Ceeilie! erwiederte Jo⸗ hann tiefbewegt, indem er die Stufen, wel⸗ che zum Altare führten, hinaufſtieg. Der näch⸗ ſte Augenblick birgt für Dich die Keime der ſchönſten Hoffnung. Hier lege ich meine Rechte auf des Erlöſers Bild und ſchwöre feierlich: Entſagung meiner heißen Liebe zu Dir. Kein Blick, kein Wort, nicht mein Thun und Laſ⸗ ſen ſoll Dich mehr an die Flamme mahnen, die ich für Dich nährte, die ich erſticken mußte, um Dein Glück zu fördern. Doch ſeitdem la⸗ gerte ſich ſternenloſe Nacht in meine Bruſt, und nicht verſagen wirſt Du mir die Bitte: der Freundſchaft einen Raum in Deinem Her⸗ zen zu geſtatten, den Du der Liebe nicht ge⸗ währen konnteſt. Gedenkſt Du meiner nur zu⸗ weilen freundlich in der Ferne, ſo wird mein Auge ſich gewöhnen das verfehlte Ziel, weh⸗ muͤthig zwar, doch nicht verkangend mehr zu