Teil eines Werkes 
1. Theil (1834)
Entstehung
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er noch nicht in Worten auszudrücken ver⸗ mochte, folgte Tyſte nun ſeinem Freunde Jo⸗ hann faſt bewußtlos, der ihn nach ſich zog über eine enge gewundene Treppe. Bald ſtanden ſte vor einer kleinen Pforte, welche der, vom Prieſter ihnen übergebene Schluͤſſel öffnete, und nach wenigen Augenblicken befanden ſie ſich im Innern der Kloſterkirche. Die Nonnen hatten bereits den Chor verlaſſen, Todtenſtille herrſchte rings und die drei Flammen einer ſilbernen Ampel, welche vor dem Hauptaltare, von der Wölbung der Decke herabhing, erfuͤll⸗ ten das Heiligthum mit magiſchem Lichte. Mit leiſen Schritten gingen die beiden Freunde durch den Mittelgang, und die rieſigen Bil⸗ der der Heiligen, welche an den Seitenaltä⸗ ren aufgeſtellt waren, ſchienen ernſt und dro⸗ hend auf ſie herabzublicken. Obgleich die Her⸗ zen der Juͤnglinge Menſchenfurcht nicht kann⸗ ten, ſo hatte ſich doch hier in den öden Hal⸗ len ihrer ein unheimliches Gefühl bemächtigt, und eine ernſte Mahnung gegen das kühne Wagniß, welches ſie hierhergeführt, ſchien ſich unwillkührlich in ihre Seele zu drängen. Doch 3. 2*