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Tyſte's Lippen; doch des Vaters ernſte Blicke geboten ihm Schweigen und mit heißer An⸗ dacht verrichtete er knieend ſein Gebet am Sarge der niegekannten Mutter.
Der Mönch hatte indeſſen Johann in ei⸗ nen entfernten Winkel des Gewölbes gezogen und mehrere Minuten lang ein leiſes Geſpräch mit ihm geführt, da erhob ſich Tyſte wieder und trat mit thränenſchweren Augen zu ihnen. Der Prieſter aber ſprach:„jetzt haſt Du die Pflichten des Sohnes erfüllt, nun magſt Du auch dem ſtillen Zuge Deines Herzens folgen, der Dich hierhergeführt. Nimm dieſen Schlüſ⸗ ſel, er öffnet Dir die kleine Kirchenpforte, am Hochaltare wirſt Du Deine Cecilie finden. Noch gehört ſie der Welt an; denn gewaltſam kerkerte man ſie ein in dieſe Mauern und kein Schwur bindet ſie an die Pflichten der Klo⸗ ſterfrauen. Hier erwarte ich Euch; auch ich lege hier mein Prieſtergewand nieder für im⸗ merdar, will wieder ein wackerer, nützlicher Staatsbürger werden und mit Euch iehen in die freie Gotteswelt hinaus.“
Mit immer ſteigendem Erſtaunen, welches


