Teil eines Werkes 
1. Theil (1834)
Entstehung
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Kummer tiefe Furchen darauf eingeprägt hat⸗ ten. Auf den bleichen Wangen zeigte ſich jetzt ein leichtes Roth, wie von innerer, heftiger Bewegung hingehaucht, und der ſtarke, dunkle Bart, nur hier und da mit Grau gemiſcht, gab dem leidenden Geſichte Ernſt und Würde. Dies iſt er! wiederholte er langſam und wie von widerſtrebenden Gefühlen beſtürmt,

als Johann leiſe ſeine erſte Frage bejaht

hatte.Still, ſtill, du blutendes Herz! fuhr er ſchmerzlich fort, beide Hände feſt auf ſeine Bruſt drückend.Nach ſo langer, langer Fol⸗ ter, wirſt du feindlichen Gefühlen doch keinen Eingang gönnen? Hab' ich nicht längſt ver⸗ ziehen und crägt er nicht die Züge ſeiner Mut⸗ ter? Komm an mein Herz, mein Sohn, ich duld' es gern, daß Du mich Vater nennſt! Heiße Thränen rollten über ſeine Wangen,

unnd weit breitete er ſeine Arme aus um Tyſte zu umfangen; doch dieſer ſtand von Staunen

gefeſſelt, wagte es nur mit ehrfurchtsvoller Neigung ſeine Hand zu ergreifen, wollte ſie küſſen und ſtammelte:Hochwürd'ger Herr! als ich in dieſe Welt eintrat, war ich ſchon