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bisweilen ſchwach— ich hätte mich vielleicht 5 hier an der theuern Grabesſtätte um meine Sinne geträumt.— Seyd deshalb herzlich mir willkommen!”“
Auch Tyſte war gefaßter hinzu getreten; denn bei näherer Betrachtung des Mönchs hatte ſich ſeiner unwillkührlich ein Gefühl der innigſten Hochachtung und Zuneigung bemei⸗ ſtert, welches ihn unwiderſtehlich hinzog zu dem unbekannten Manne. Mit vorgeneigtem Haupte ſprach er, indem er ſeine Hand ergriff: „Verzeiht, ehrwürdiger Herr, ich ſtörte ſo zur Unzeit Eure Andacht, obgleich mein Freund mir leiſe Stillſchweigen gebot; doch bei Eurem Anblicke durchzuckte es mich ſo ſeltſam, wie geheimnißvoller Ahnungsſchauer.“
„Dies iſt er?“ rief der Mönch, ſeine Blicke fragend auf Johann gerichtet, und höher er⸗ hob ſich ſeine, etwas gebeugte Geſtalt, und indem er ſo einige Augenblicke lang ſchweigend und unfern der Ampel ſtand, traten die Züge ſeines Geſichts deutlicher hervor. Die ganze Form ſeines Antlitzes war edel, ja, wohl noch männlich ſchön zu nennen, obgleich Zeit und


