Teil eines Werkes 
2. Band (1818)
Entstehung
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den Junkers aufing. Ich fand ſie ſo unwiſſend und verwildert, daß ſich mir die Vermuthung aufdrang, ſie muͤßten Haberſtroh, ſtatt des Gehirns im Kopfe haben. Fruͤh von acht bis eilf und Nachmittags von zwei bis ſechs Uhr, waren ſie bei mir, die uͤbrige Zeit war ihnen vom Papa zum Vergnuͤgen beſtimmt; ſie ge⸗ ſellten ſich dann zur uͤbrigen Dorfjugend, und nahmen Neſter aus, oder prellten Froͤſche. Den Kaffee brachte mir das gnaͤdige Fraͤulein oͤfters ſelbſt, in hoher Perſon, lund zwar nicht ſelten, wenn ich noch im Bette lag. Sie war dabei ſehr gefaͤllig und geſpraͤchig, fragte, wie ich geſchlafen haͤtte, und meinte, mein Bette waͤre ſehr geraͤumig, ich wuͤrde wohl manchmal nicht wiſſen, was ich mit dem vielen Platze an⸗ fangen ſollte. Da ich immer hoͤflich antwortete, wurde ſie dreiſter, klagte uͤber Froſt, und be⸗ liebte, um ſich zu waͤrmen, die Haͤnde unter die Decke zu ſtecken. Ich ſchmiegte mich an die Wand, nnd kroch zuſammen wie eine Schnecke; denn ich fuͤrchtete mich vor den rothen Haaren und den Katzenaugen, wie ein Schriftſteller vor

den Klauen der Rezenſenten, und uͤberdieß

mochte ich dem Großknecht, der mit mir einerlei Gehalt hatte, und der ihr auf dem Heuboden