Teil eines Werkes 
2. Band (1818)
Entstehung
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ſehr einleuchtend den Unterſchied zwiſchen Hen und Grummet gezeigt hatte, nicht gerne ins

Handwerck pfuſchen. Ihre gnaͤdige Frau Ma⸗ ma ſchien mit ihr in den Gunſtbezeigungen ge⸗ gen mich zu wetteifern; ſie beehrte mich eben⸗ falls ſehr oft, beſonders nach Tiſche, wenn der Herr Gemahl auf die Jagd geritten war, mit ihrem Beſuche, oder ſchickte zu mir und bat ſich die Ehre des meinigen aus. Im erſtern Falle fragte ſie, ob mir es etwa an etwas mangle, oder ſie brachte mir Leckerbiſſen, Kuchen, eine halbe Bonteille guten Wein, oder ein Kaͤnn⸗ hen Chokolade. Sehen Sie, ſagte ſie, wie ich fuͤr die Leute ſorge, denen ich gut bin. Der Wein conſervirt die huͤbſchen rothen Backen, und die Chokolade giebt rechte Kraft; aber die

brauchen Sie nicht, man hat ſeine Freude,

wenn man Sie anſieht, wie alles ſo rund und voll iſt. Ihre kuͤnftige Fran hat ſich einmal zu

freuen, die wird oͤfters das zu viel bekommen, was andere gern haͤtten. Und was mir an Ihnen gefaͤllt, Sie geben ſich mit niemanden

im Hauſe ſehr ab, das iſt recht! es venomirt auch nicht. Wollen Sie ſich ja manchmal ei⸗ nen Spaß machen, ſo ſuchen Sie ſich etwas reelles aus.(Hier ſchlug ſie mit der Hand an