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fuͤgen, theils hatte ich mir auch vorgenommen, die Lebensart und die Perſonen dieſes adlichen Hauſes, die mir manchen Spaß und manchen komiſchen Auftritt verſprachen, naͤher kennen zu lernen. Ich aͤußerte alſo, daß dieſer Gehalt fuͤr die Pflichten, die mir oblaͤgen, zu gering ſey. Mehr bekommt keiner, ſagte er, in mei⸗ nem ganzen Hauſe, ſelbſt der Großknecht nicht. Aber, ſagte ich, es iſt doch ein Unterſchied, Kinder zu lehren, und Pferde zu fuͤttern. Sie reden wie Sie's verſtehn, antwortete er; Sie ſollten nur einmal meinen kaſtanienbraunen Hengſt ſehen, alle Hagel! der macht Kapriolen, baͤumt, ſchlaͤgt, beißt, daß man ſeines Lebens nicht ſicher iſt. Ich laͤchelte ſtatt der Antwort; denn ich merkte nun wohl, daß er beim Aus⸗ theilen der Schaafskoͤpfe zweimal gegangen ſeyn muͤſſe. Er iſt ein bischen gerade zu, ſagte ſeine Frau, als er hinausgegangen war, ſonſt aber ein guter geduldiger Mann; nehmen Sie's nur an, ich will’s Ihnen ſchon auf irgend eine Art zu verguͤten ſuchen. Nicht ſowohl dies Verſprechen, als die Erinnerung an meine Lage, bewog mich es anzunehmen. Ich bekam eine eigene Stube im Hintergebaͤude, wo ich denn am kuͤnftigen Morgen meine Lehrſtunden mit


